Ein Blick in die Geschichte – Europa, Au und vieles mehr

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Die 90er Jahre sollten, wie in den vergangenen Wochen bereits berichtet, der Aufbruch in ein neues Zeitalter sein. In den Jahren 2003 und 2004 kamen erstmals seit Jahrzehnten etliche Jugendspieler aus der Jugendabteilung in die Aktivität und sollten auch dort maßgeblich an den Erfolgen der kommenden Jahre beteiligt sein.

Seit dem Jahr 2003 nehmen regelmäßig Jugendspieler den Weg in Richtung Aktivität. Zahlenmäßig wechselten sich stärkere als auch schwächere Jahrgänge ab, doch die Kontinuität ist seit diesen Jahren gegeben. Schaut man sich die heutige Erste und Zweite Mannschaft an, haben rund 70 Prozent der eingesetzten Spieler die Jugendlaufbahn beim FV Germania durchlaufen – darauf kann man zu Recht stolz sein.

Neben qualifizierten Trainingsangeboten und einem engagierten Trainer- und Betreuerteam (im Schnitt sind rund 30 TrainerInnen und BetreuerInnen in der Saison im Einsatz), zeichnet sich die Jugendabteilung auch durch zahlreiche Freizeitmaßnahmen aus. Neben den beliebten Hütten- und Zeltwochenenden, Grillfesten und dem großen Willi-Wörner-Gedächtnisturnier am Ende der Sommerferien, sind sicherlich die Teilnahmen an den europäischen Fußballturnieren vielen Spielern und Betreuern im Gedächtnis.

Bereits 1999 machten sich Jugendteams des FV Germania auf den Weg nach Calella de Mar und traten dabei sogar einmal im Finale gegen den VfR Mannheim an. Diese Turniere mit einem umfangreichen Begleit- und Freizeitprogramm haben mittlerweile eine gewisse Tradition. Neben der spanischen Costa Brava ging es auch schon ins kroatische Rijeka, nach Italien in die Adriastadt Rimini oder auch nach Genf.

Hauptziel blieb dabei aber immer die spanische Küste. Bis zu 70 Jugendspieler machten sich auf, um nach einer langen Busfahrt eine Woche im sonnenverwöhnten Spanien zu verbringen. Von den D- bis zu den A-Junioren waren alle schon dabei.

Trotz weiterer sportlicher Erfolge, musste man sich Anfang 2011 etwas überlegen, um dem eintretenden Spielermangel entgegen zu treten, so dass zur Saison 2011/12 erstmals wieder eine Spielgemeinschaft mit den beiden Auer Vereinen SV und DJK eingegangen wurde. Diese Kooperation dauert mittlerweile bereits seit 10 Jahren an. Weitere SG-Partner folgten. Der SC Neuburgweier war ebenfalls Bestandteil wie seit einigen Jahren der FC Durmersheim und der FV Elchesheim.

Diese Kooperation hat durchaus Vorteile. Neben dem sportlichen Erfolg stehen mit Sicherheit die Gemeinschaft unter den Jugendlichen im Vordergrund sowie zugleich eine Entlastung der Trainings- und Spielplätze. Auch wenn nicht immer alles rund lief, sollten sich die Spielgemeinschaften als Erfolgsmodell beweisen.

(Infos aus der Vereinschronik anlässlich des 100-jährigen Vereinsjubiläums)

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