Ein Blick in die Geschichte – Neuer Grundstein der Jugendabteilung

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Nach den doch sehr wechselhaften Jahren in den 70ern und 80ern, sollte Anfang der 90er Jahre der Grundstein für eine erfolgreiche Epoche der Germanen-Jugend gelegt werden. Ulrich Schlessinger übernahm die Jugendleitung und zeigte sich mit seinem Team äußerst engagiert, vor allem auch neben dem Sportplatz

 

Mit verschiedensten außersportlichen Veranstaltungen und Events (z.B. Nachtwanderungen, Hüttenwochenende, Kinobesuche, Grillfeste, Drogenberatung) gelang es den Gemeinschaftssinn zu fördern und die Kinder und Jugendlichen enger an den Verein zu binden. Auch die bessere Einbindung der Eltern sollte sich als zielführend herausstellen. Bereits auf dem Jugendverbandstag 1995 wurde der FV Germania explizit für sein „familiäres Umfeld und soziales Engagement“ gelobt.

 

Der Erfolg zeigte sich nicht nur am gesteigerten Renommee des Vereins, sondern auch an der stetig wachsenden Zahl an Jugendspielern. 1996 waren es bereits 125 Kinder und Jugendliche, die für den FV Germania spielten – eine Zahl, von der man fünf Jahre zuvor nur hätte träumen können.

Eng mit dem Jugendleiterduo Bärbel Huber und Thorsten Feil verknüpft, dürfte die Idee und erstmalige Ausführung des heute überregional bekannten Willi-Wörner-Gedächtnisturnier sein, das seither mit nur wenigen Ausnahmen immer am letzten Wochenende der Sommerferien stattfindet. Das 25. Willi-Wörner-Turnier fiel leider im vergangenen Jahr der Pandemie zum Opfer. Das nach dem ehemaligen Ortsvorsteher und großen Förderer unseres Vereins, Willi Wörner, benannte Jugendsportfest sollte in den kommenden Jahren stetig wachsen. Mit stets 50 – 80 teilnehmenden Mannschaften gilt es als eines der größten Jugendturniere unserer Region und wird mit Sicherheit eine Fortsetzung erleben, wenn wir diese Pandemie hinter uns gelassen haben.

Neben den sportlichen Wettbewerben in allen Altersklassen, kann das Jugendsportfest vor allem durch das abwechslungsreiche Rahmenprogramm sowie den familienfreundlichen Preisen im Festzelt punkten.

Mit der Verabschiedung der Jugendsatzung seit dem 1. Januar 1999 ist die Jugendarbeit innerhalb des Vereins auch institutionalisiert und klar geregelt. Die Gründung des Jugendfördervereins im Jahr 2006 war ein weiterer wichtiger Schritt hin zur kompetenten Würmersheimer Jugendabteilung.

 

Auch sportlich stellten sich die Erfolge Mitte der 90er ein. Es sollte gelingen bald alle Jugendmannschaften innerhalb des Vereins eigenständig zu führen. Beweis hierfür ist auch die Tatsache, dass immer wieder höherklassige Vereine auf einzelne Spieler aufmerksam wurden – u.a. auch der Karlsruher SC.

Als Vorläufer für die Erfolgsgeschichte der vergangenen 25 Jahre können die Geburtsjahrgänge 1984/85 und 1986/87 gesehen werden, die sich in ihrer Jugendlaufbahn zahlreiche Titel sichern konnten und 2007 auch maßgeblich am Aufstieg der Ersten Mannschaft in die Bezirksliga beitrugen.

 

(Infos aus der Vereinschronik anlässlich des 100-jährigen Vereinsjubiläums)

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