Ein Blick in die Geschichte – Auf und ab der Jugendabteilung

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Nach den ersten nennenswerten Erfolgen in den späten 70er Jahren, musste man anfangs der 80er wieder Rückschläge hinnehmen. Das Problem des Jugendspielermangels hielt weiter an und so entschloss man sich erstmals eine Spielgemeinschaft mit dem FV Elchesheim einzugehen – durchaus mit sportlichem Erfolg.

Ein Highlight für die A- und B-Junioren im Jahr 1981 war sicherlich der Besuch zweier Schülermannschaften der „Youth Soccer Association“ des FC Liverpool. Neben zwei gut besuchten Freundschaftsspielen auf dem Würmersheimer Sportplatz, standen vor allem die Kameradschaft und der Austausch der Jugendlichen im Vordergrund. Sechs Jahre später gastierten auch die C- und D-Junioren aus der Anfield Road in Würmersheim.

Sportlich gelang 1982 erstmals der Aufstieg einer A-Juniorenmannschaft in die Bezirksliga. Die von Otto Arndt und Hans Jung trainierte Mannschaft gelang ihr Meisterstück mit 30:6 Punkten und 89:13 Toren. Auch die C-Junioren sicherten sich den Aufstieg ein Jahr später.

Die knappen Spielerkader zeigten aber wiederum ihre negativen Konsequenzen. 1984 stiegen beide Teams wieder in die Normalstaffeln ab, so dass man im Jahr 1986 erstmals mit dem FC Durmersheim eine Spielgemeinschaft über alle Jugendteams hinweg einging. In den kommenden Jahren besserte sich die Lage kaum. Stattdessen war es notwendig weitere Spielgemeinschaften mit Bietigheim und Mörsch einzugehen.

Das Nachwuchsproblem in den späten 80er und frühen 90er Jahren beschränkte sich nicht nur auf den FV Germania. Ein Blick auf die Tabellen jener Jahre zeigt, dass es sich nur die wenigsten Vereine leisten konnten, eine eigenständige Jugendmannschaft ins Rennen zu schicken. Trotzdem stellten sich weitere Erfolge innerhalb der SG mit Bietigheim ein. In Protokollbüchern des FV Germania ist dennoch nachzulesen, dass man den schwachen Andrang an Jugendspielern bedauerte. Die 90er sollten schließlich für eine Änderung sorgen. Dazu mehr in der kommenden Woche.

(Infos aus der Vereinschronik anlässlich des 100-jährigen Vereinsjubiläums)

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