Ein Blick in die Geschichte – Anfänge der Jugendarbeit

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Die Jugendarbeit des FV Germania genießt in der heutigen Zeit überregional eine hohe Anerkennung. Vor allem in den letzten zwanzig Jahren konnten zahlreiche sportliche Erfolge erzielt werden, die Integration in die Aktivität verläuft gut und die über den Sport hinaus wichtige soziale Integration wird groß geschrieben.

Doch nicht immer verfügte der FV Germania über eine solch große Jugendabteilung innerhalb des Vereins. Vor allem in den ersten 50 Jahren der Vereinsgeschichte hatten es die Junioren schwer in Würmersheim.

In den Protokollbüchern der 1920er Jahre finden sich keine Aufzeichnungen für Jugendmannschaften, doch im Rastatter Tagblatt finden sich bereits zu dieser Zeit einzelne Vermerke. Vermutlich spielten die Germanen-Junioren jedoch zunächst nur außer Konkurrenz in sogenannten Privatspielen. Klar ist, dass eine altersbedingte Gliederung zur damaligen Zeit noch nicht stattfand.

Eine erstmalige Teilnahme an einer Verbandsrunde kann dann im Jahr 1930 nachgewiesen werden (ein 2:0-Sieg gegen Steinmauern). Häufig fanden die Spiele der Junioren zu dieser Zeit als Vorspiel zu den Aktiven statt. Jugendspieler zahlten in den 30er Jahren übrigens einen einmaligen Beitrag von 50 Pfennigen. Danach waren sie für zwei Monate beitragsfrei.

Auch in den Kriegsjahren waren die Jung-Germanen, die noch nicht in die Wehrmacht eingezogen wurden, aktiv. Gespielt wurde jedoch nur unregelmäßig in provisorischen Jugendstaffeln des „Murggaus“.

Auch in den Nachkriegsjahren setzte sich die Unstetigkeit des Jugendfußballs in Würmersheim fort. Zum einen war die Bevölkerungsdichte in der Gemeinde Würmersheim noch verschwindend gering, zum anderen gab es in der näheren Umgebung deutlich erfolgreichere Vereine. Zwar spielten immer mal wieder Jugendteams in Verbandsstaffeln, jedoch wurde die Mannschaft regelmäßig vom Spielbetrieb abgemeldet oder erst gar nicht in die Saison gestartet.

Die Lage sollte sich in den kommenden Jahren oder gar Jahrzehnten fortsetzen. Erst in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im Jahr 1963 wurde eine Art Wiedergründung der Jugendabteilung vorgenommen. Mitinitiator war der damalige erste Vortand Alfons Stürmlinger, der den Trainerposten der D-Junioren gleich selbst übernahm. Die sollte ein Startschuss für die kommenden Jahre sein. Bis auf wenige Ausnahmen gelang es nun stets D-, C- und A-Juniorenmannschaften zum Spielbetrieb zu melden und Jugendspieler auch in die Aktivität zu integrieren. Zur Saison 1970/1 stellte man auch erstmals eine B-Jugend.

Auch außerhalb des Spielfeldes bemühte man sich nun stärker um die Jugendlichen. Im Sommer 1976 wurde erstmals ein vom Verein finanziertes Jugendzeltlager in Hundsbach organisiert.

Die Anzahl der Jugendspieler steigerte sich in den Jahren und sogar die Kleinsten (damals die E-Junioren) wurden angemeldet. 1979 waren 74 Jugendspieler beim FV Germania aktiv. Jugendleiter Leopold Eisen führte mittlerweile die Geschicke. Die erstmalige Meisterschaft errangen übrigens die C-Junioren im Jahr 1978, verbunden mit dem Aufstieg in die Bezirksklasse. Trainer war damals Otto

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